Amoire…

Amoire, amoire, how beautiful you are
your shoulders carry futile waste
but you won´t fall and you won´t haste
There´s so much time that we can spend
lets share this nightmare hand in hand
oneieric dilusion
calm me down confusion
bring me to the lieu
where there´s nothing to do
let me taste divinity
substitutional for my dignity.

Elternbrief

Ein im Rahmen der Proteste Ende 2008/Anfang 2009 in Griechenland erschienener Brief Jugendlicher an ihre Eltern. Übersetzt von irgendwem…

WIR WOLLEN EINE BESSERE WELT!
HELFT UNS
Wir sind keine Terroristen, keine “Kapuzenleute” (Vermummte),
nicht die “bekannten Unbekannten”
WIR SIND EURE KINDER!
Sie, die euch bekannten Unbekannten …
Wir träumen — zerstört unsere Träume nicht!
Wir haben jugendlichen Elan — bitte zerstört nicht unseren Elan.

ERINNERT EUCH!
Auch ihr wart einmal Jugendliche.

Jetzt jagt ihr hinter dem Geld her,
euch interessiert nur noch das Äußere,
ihr werdet dick, verliert eure Haare,
HABT VERGESSEN!
Wir haben erwartet, dass ihr uns unterstützen würdet,
Wir haben erwartet, dass ihr Interesse zeigen würdet,
dass auch ihr einmal uns stolz machen würdet.

VERGEBLICH!
Ihr lebt ein Leben in Lüge, habt den Kopf gesenkt,
ihr lasst euch ausnutzen und ihr wartet
auf den Tag, an dem ihr sterben werdet.

Ihr habe keine Vorstellungskraft, ihr liebt nicht,
ihr seid nicht kreativ!
Das einzige was ihr macht ist verkaufen und kaufen.

ÜBERALL MATERIE
NIRGENDS LIEBE, NIRGENDS WAHRHEIT.

Wo sind die Eltern?
Wo sind die Meister?
Warum kommen sie nicht heraus um uns zu beschützen?
MAN TÖTET UNS!
HELFT UNS

DIE KINDER

P.S.
Werft nicht noch mehr Tränengas nach UNS,
wir weinen schon von selbst.

Dummheit…

… tut weh. Jedoch meist nicht den Dummen selber.

Die Popdeponie

Am Anfang war die Ratte, dann immer mehr. Bis sie sich das Maul zerreißen. Und weiter. Zusammengepresste Restbestände als Publikumsmagnet. Und der Pöbel klatscht wieder. Weil Waschtag ist und jeder dreckige Schenkel irgendwie geil findet. Kapital aus Spott. Kapital aus Trauer. Sie haben es alle gewusst. Die blauen Pillen waren leider aus. Aber ich hab dir ´ne Zeitung mitgebracht. Wer wird schon von einer Cola getötet? Sieht jemand den Zusammenhang? Im Zweifelsfall wars der Schwarze: ob man ihn trinken kann oder nicht ist sekundär. Im Hubschrauber gen Hölle aufgestiegen. Rehabilitation abgeschlossen. Ekel vor den Massen – ein Massenphänomen. Kein Wunder, dass da die Milch überschwappt. Der Wisch hält sie nur scheinbar auf, während sie sich in den Fugen verteilt. Kacheln werden zerschlagen und Bäume werden gefällt – nicht andersherum. Stelle niemals die Sinnfrage wenn keiner den Plan kennt! Enttäuschung ist ein Gefühl wie Hunger. Nur kann man das eine beim McDrive befriedigen. Affen sind keine Elefanten und Giraffen haben keine Zöpfe. Sicher, das klingt abstoßend aber das ist es, was ihr wollt, nicht? Ekel. Rückschlag. Schweine wären sicher gute Hutträger, aber auf eine andere Weise als ihre Behausungen. Sie verbrannten. Wen kümmert da sein Gehirn, möchte man meinen. Ab jetzt keine Tiere mehr. Stattdessen handfeste Gesellschaftskritik. Wie tief muss ein Volk sinken um sich selbst beim verblöden zusehen zu können?! Klartext ist rar geworden. Außnahmen scheißen auf die Regel! Wer wird sein Spielzeug erben? Hat man sich auch um alles gesorgt? Kinder an der Mattscheibe sind immer ein Grund zum sentimental werden. Schwäche zeigen. In seinen eigenen Körperflüssigkeiten verrotten. Krepiert, doch amüsiert. Der Tod ist im Leben nur eine Samstagabendshow. Keiner will sie sehen, doch alle schalten ein. Und das was alle Leben nennen ist in Wahrheit nur die Werbepause.

Tote und Torte

Parkett ist nichts weiter als genug um alle nach hause gehen zu lassen. Auch wenn sie das nicht wollen. Aber das Tier mit A und sein Freund mit I haben Hunger und stillen den hauptsächlich mit Menschen mit Z. Das kann passieren sollte aber nur im Kühlschrank gibt es keine Butter mehr. Hat überhaupt jemand einen? Alpha schon, Beta vielleicht schon nicht mehr. Die Bonbons fielen wie Regen aus der Watte und hinterließen einen eher geschmacklosen, jedoch bleibenden Eindruck. Huxley, du hattest Recht! Nicht einmal sondern bis ins Detail und zu den Socken. Mehr noch als alle anderen Textilwarenverkäufer. Schimmel kriegt man schlecht wieder aus den Zähnen. Erst recht nicht in einer Holzkiste in 10.000 Metern Höhe. Allerdings gibt es Bananen, die weit mehr können als ein aufrechter Deutscher. Keineswegs mit Bart in Form einer Autobahn. Um den Rotz aufzufangen? Wohl kaum. Vielleicht eher ein hässlicher Pickel unter der Nase. Ich möchte keine 18 Mann (?) beim Niesen sehn. Selbst wenn ich dafür Volksware werden darf. Sowieso sehr umstritten, zumindest bei mir. Schwarzweißrote Lackierung. Ein Bild ist ein Bild wenn es etwas zeigt und ein bild in der Bild sagt nichts aus und sowieso gibt es kaum noch echte Enten in den Kiosks. Alles ist wahr und deshalb unterhaltsam. Vielleicht mal keine Gedanken machen. Hilft. Nicht dir! Aber denen da oben. Gesellschaftskritik wird überbewertet. Was Wesen will ist überleben. Und das möglichst mit Plasmaglotze und Döner. Wobei der wieder aus so hungrigen Ländern kommt (nicht mit IA!!!) und sein Macher nur bis zur Tür seines Schnellimbisses geduldet wird. Wer „Scheiß Lehrer!“ ruft muss ja auch die Schule wechseln oder ins Bananenland reisen. Ball spielen statt ballern! Blechen statt bluten! Vertrauen, nicht verhauen. Ab und zu mal die Seiten wechseln, meine Herren von der Westerwelle. Hilfe braucht Kapital. Hilfe bringt kein Kapital. Hilfe ist doof. Ballern macht nebenbei auch noch Spaß!

Alkoholkonsum

Farbe und Schaum, übereinander in Glas. Das könnte man möglicherweise anders sehn. Zum betäuben, na und? Wer sucht nicht nach Mitteln die Zauberer zu besiegen. Kopfkino ohne Happy End, dafür in Starbesetzung. Nebel ist meist nicht wirklich dicht aber wenn man ihn tritt bekommt er Hunger. Zurückschauen lohnt sich vielleicht, Faden verloren – Lutscher gefunden. Wems besser passt der treibe es in verschiedenen Stellungen. Er mit ihr sie mit ihm sie mit ihr er mit ihm – intim. Hauptsache Spaß am Leben. So wie damals in Mexiko mit den Bohnen und dem Schnaps auf dem Klo. Brennen tut es auch, aber an verschiedenen Orten. Hier zum Beispiel im Sommer ganz weit weg. Berichterstattung. Am Arsch! Wie unsere munteren Protagonisten. Er zuhause sie in der Welt. Man tausche aus was man will – trunken sind sie alle. Klar, scharf, Kräuter, Schokolade, Apfel, Chemie,- Geschmack egal. Wirkung zählt! Wie damals in Vietnam. Das, mein Kind ist ein fantastischer Ort an dem Herr Kruse seine Geschichten geschrieben hat. Sein Bein wollte gar nicht mehr zurück! – Hat er gleich da gelassen. Als sprachliche Untermauerung möglicherweise dienlich, als Christbaumständer eher nicht. Der Alte wohnt nun unten und ist normal. Nicht. Aber das ist standard. Ich mag keine Schuhe. Schlechter Film, mein Herz – NERVT! Also ab zurück in deine Traumwelt, wo es zu fortgeschrittener Stunde eine Schere zu beklagen gibt. Und auf des Messers Spitze die Hauptdarsteller (nicht aus diesem Film!). Nur das Bühnenbild ist anders. Und die Stimmung. Sex und Pornos sind eben nicht dasselbe. Und auch nicht das gleiche. Ihr verdammten Spießer! Ihr verdammten Hurenböcke von verlogenen Normalverbrauchern! Sie ist hinter ihrem Rücken eine Schlampe. Er ist vor seiner Haustür ein Asozialer. Hilfe nicht, aber Spott kriegt man hier in Massen. Gewisse Tragik impliziert und Eigentum verpflichtet. So ein Müll! Der Fall des anderen amüsiert, mehr sogar als der schlechte Film. Und wenn Eigentum verpflichtet sind auf einmal alle arm. Prost!

Opferdefinition

Er stand auf und fiel. Sie steht auf und singt – um ihrer Kinder Willen. Das tut sie seit damals in der Schale, als sie dem Reiskorn begegnete, dass ihr die Gegend zeigte und ihr Pferd mit Telefonen penetrierte. Er hielt sie nie für geisteskrank, wenn auch sein Pferd taub war und Apfelkuchen wie die Post hasste. Und weil es gerade eine Farbe wie diese war, die im Regen Pappe umherträgt erinnert sie niemanden mehr an einen sonnigen Tag wie damals bei Oma. Sie war dann weg, im Juli, und die Zeichen sammelten sich in einer Metallbox an ihrem Zaun. Rot und wässrig. Vollkommen in heißen Öfen mit Marmelade aus Schaumstoff. Sofa. Schlechte Musik in vier Teilen: Anfang – Werbung – Mitelteil – Schluss. 10 Mark für den räudigen Hund. Das Haus von dem er schrieb wird selbst auch benannt. Aber mit y, nicht mit i. Wie damals, als es noch Helden und Holland gab. Kolonialisierung bringt auch Mücken – zum Beispiel in Frankfurt. Aber war es das wert? Würste gibt es auch anderswo auf der Scheibe: Nehmen wir Argentinien!Nein, am Stück und über Stunden im Inferno. So wie Opa damals im Garten. Schafe fressen gern Matsch. Ok, das war einVersprechen, aber Hunde sind da nicht so. Katzen sind meist blau, aber warum? Wo gibt es denn sowas wie gefärbte Haare? Sonst noch was? Kaffee und Salz! Schnell und ungenießbar, unverheiratet, ungebildet, Untergang in der goldenen Höhle des Papiers. Wo wir wieder bei Gelb wären. Bienen sind nicht monoton aber sie stinken nach Käse. Als sie weg waren trauern sie. Davor gabs Kuchen – ohne Untote. Fleisch. Fleisch. Fleisch. Alles zu teuer und im Hundefutter ist Gummi. Das Kind kam dann doch nicht, wie erwartet, denn es war noch etwas da. Etwas, was keiner anfassen wollte und nur in der Ecke verrottete und sich ab und zu Sorgen machte – jedoch ohne Gehirn und Genitalien (alles in Ordnung). Am anderen Ende der Stadt aßen sie wirklich Dreck! Man grenze sich vom Opfer ab.
Als er fiel war er Opfer. Und sie, obwohl singend, ebenso.